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noch emol: „nit nur schwätze – mache“

von Ortsverwaltung Opfingen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am kommenden Sonntag, 6. Mai 2018, findet der zweite Wahlgang der Wahl zum Oberbürgermeister oder der Oberbürgermeisterin statt. Im ersten Wahlgang konnte keiner der Bewerber bzw. die Bewerberin die absolute Mehrheit für sich erreichen.

Demokratische Wahlen sind unsere Willensbekundungen. Ich finde es schade, dass in unseren Wahlbezirken Opfingen mit St. Nikolaus, Wippertskirch, Griestal und dem Waldmösle nicht einmal 50% Ihren Willen bekunden.

Eine tatsächliche Wahl zu haben, ist nicht einmal in Europa selbstverständlich. Es scheint fast so, als ob wir tatsächlich den Wert nicht schätzen und diesen als solchen auch nicht erkennen. Ist es doch die einfachste Möglichkeit, sich als Wählerin und Wähler in die Kommunalpolitik einzubringen.

Sie entscheiden, wer Freiburg und damit Sie in den kommenden acht Jahren vertreten wird. Die Stadt Freiburg nach innen und außen zu vertreten, Ziele und Interessenskonflikte abzuwägen, Entscheidungen des Gemeinderats – der gewählten Bürgervertretung – mitzutragen und zu vertreten, klare Stellung zu beziehen und zu handeln. Nicht immer einfach und nicht immer macht man sich damit beliebt.

Ich halte hier eine Lebensweisheit meiner Oma für treffend: „Allen Recht getan, ist eine Kunst die Keine(r) kann.“

Nutzen Sie die verbleibende Zeit bis zum nächsten Wahlgang, um sich nochmals über die Kandidierenden, deren Programme und Qualifikationen zu informieren. Lernen Sie deren sachliche und realisierbare Ziele für unsere Stadtpolitik kennen.

Nehmen Sie sich am Wahlsonntag die Zeit -  in unserer schönen Ortsmitte - wählen zu gehen, sich zu entscheiden, sich zu beteiligen an unserem Gemeinwesen.

Genießen Sie im Anschluss an Ihren Wahlgang unser vielfältiges Angebot in Opfingen und Umgebung – egal ob bei Kaffee und Kuchen, erfrischendem Eis – bei besten heimischen Produkten beim Spargel- und Weinfest am Winzerschopf, in der örtlichen Gastronomie oder zu Hause auf der Terrasse. Auch das ist nicht selbstverständlich – genießen wir es einfach und machen es uns bewusst.

Noch einmal – die Wahl zu haben sich frei entscheiden zu dürfen – ist nicht selbstverständlich. Machen Sie dieses Recht wieder wertvoll, nutzen Sie Ihre Stimme und bekunden damit Ihren Willen und Ihre Entscheidung – überlassen Sie dieses Recht nicht Anderen.

Machen Sie Kommunalpolitik und unser Gemeinwesen lebendig – wählen Sie!

Silvia Schumacher, Ortsvorsteherin

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