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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

von Silvia Schumacher

mit der heutigen letzten Ausgabe des „Opfinger Blättle“ für das Jahr 2019 neigt sich schon wieder ein Jahr dem Ende zu. Weihnachten steht vor der Tür – und irgendwie kommt der Termin doch immer sehr überraschend – obwohl man weiß:

„Alle Jahre wieder, kommt das Christuskind …“

… Zeit zur Vorfreude auf das Weihnachtsfest, zur Ruhe kommen vor den Festtagen, die stimmungsvolle Zeit zum Nachdenken und Innehalten nutzen, besinnlich das Jahr ausklingen lassen, das alte Jahr abschließen und das neue anbrechen.

Schöne Wünsche, aber auch die Realität? Kommen wir vor lauter Weihnachtseinkäufen, Weihnachtsmärkten, Weihnachtsfeiern, Weihnachtsputz, Weihnachtsvorbereitungen, Jahresabschlüssen, Versicherungswechseln, Terminen und Fristen und noch zu erledigenden Dingen überhaupt dazu, inne zu halten? Sich Zeit zu nehmen für sich, seine Familie oder auch für die Nachbarn? Weihnachten fügt sich oft nicht in unseren Terminkalender ein; Hektik bricht aus, alles noch erledigen zu müssen – kein stimmungsvoller Ausklang. Und eigentlich wünschen wir es uns doch gerade anders.

Warum nehmen wir uns nicht einfach Zeit dazu? Zeit über die Dinge, die einem das Jahr über bewegt haben, nachzudenken und Revue passieren zu lassen: über die geleistete Arbeit; die Pläne und Vorhaben, die man verwirklichen konnte, aber auch auf die, die scheiterten oder noch nicht abgeschlossen werden konnten und neue, die anstehen; über die Begegnungen mit Menschen, die erfreulichen und unerfreulichen, die wertschätzenden und die lehrreichen, die besonderen und einmaligen; über die Mitmenschen, die das (Dorf-)Leben begleitet und sich für die Ortschaft engagiert haben und nun nicht mehr sind; über Ereignisse aus der Familie, über Freunde und Bekannte, über die Welt und unsere Umwelt.

Nutzen wir die besinnliche Zeit doch dazu, uns Gedanken darüber zu machen, was jeder Einzelne für ein gutes und verantwortungsvolles Miteinander beitragen kann, für gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz, für einen respektvollen Umgang unter- und miteinander  – dann hat sich die Zeit zwischen den Jahren schon gelohnt. Es braucht ja auch noch die guten Vorsätze für das kommende Neue Jahr – und vor allem auch deren Umsetzung.

Besinnen wir uns auf das Einfache zurück. Bewahrheitet es sich doch eine alte Lebensweisheit: Manchmal ist weniger mehr. Versuchen wir unseren Egoismus zurückzunehmen, um in und mit unserer Gesellschaft gemeinsam zu leben.

Ich möchte die Zeit zum Jahresende wieder nutzen, um danke zu sagen:

Dank an Alle, die sich täglich aufs Neue zum Wohle unserer Gemeinschaft im Großen und Kleinen engagieren. Ganz besonderer Dank gilt Jenen, die oft still und leise anpacken, wenn es Arbeit gibt. Dank den ehrenamtlich und beruflich Engagierten aus den Kirchen, der Schule, den Hilfsorganisationen, den örtlichen Vereinen und Gruppierungen - alle leisten einen unermesslichen Beitrag für uns – zurückliegend und in der Zukunft. Dank an Alle, die sich in so vielfältiger Weise für unser aller Gemeinwohl und unsere Ortschaft einbringen. Dieses Engagement macht unser zu Hause – unser Opfingen, St. Nikolaus, Wippertskirch, Griestal und Waldmösle – stark, lebens- und liebenswert und vor allem zu einem Daheim. Schätzen wir es gemeinsam wert, was wir hier haben.

Im Namen des Ortschaftsrates und der Ortsverwaltung wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute, Zeit für die wichtigen Dinge, ein schönes und friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2020 mit vielen wertvollen Begegnungen.

Wir sehen uns im Neuen Jahr, gerne am Neujahrsempfang! Bis dahin alles Gute – vor allem Gesundheit.

Silvia Schumacher, Ortsvorsteherin

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